AUF DER ZIELGERADEN!

Einschlägige Presse-Veröffentlichungen finden Sie hier !

3. November 2006: "Homo Faber"

Die Wende !!!

Norman Faber, Inhaber der Firmengruppe FABER, hat in einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 2. November 2006, ein weithin leuchtendes Zeichen gesetzt! Hier der Original-Wortlaut seiner Presserklärung:

Seit Jahrzehnten wird über den Bau einer Spielstätte für die Bochumer Symphoniker diskutiert. Gerade in den letzten Wochen haben die erneute Verschiebung der endgültigen Entscheidung durch die Politik, die wiederbelebte Standortdebatte und die Erklärungen möglicher privater Investoren die Diskussion erneut angefacht.
Als engagierter Unternehmer, Bürger Bochums und nicht zuletzt Konzertbesucher und Abonnent der Bochumer Symphoniker hat sich Norman Faber, Inhaber der Firmengruppe FABER, entschlossen, den Bau einer Spielstätte für die Bochumer Symphoniker mit einer Spende von fünf Millionen Euro zu unterstützen.
Um die Wichtigkeit der Spielstätte in städtebaulicher und kulturpolitischer Hinsicht zu betonen, Ist dieses Angebot mit drei Bedingungen verknüpft:

Entscheidungen in Politik und Verwaltung bis Ende Februar
Die Wahl des Ruhrgebiets zu Kulturhauptstadt 2010 ist zu einem wesentlichen Teil auch Verdienst der Stadt Bochum - Kulturdezernent und Institutionen gehörten bei der Bewerbung zu den aktivsten Mitstreitern des "Flaggenträgers" Essen. Ohne Zweifel sind die Bochumer Symphoniker einer der ganz wichtigen kulturellen Leuchttürme Bochums - es Ist nicht vorstellbar, dass die Stadt ins Kulturhauptstadtjahr geht, ohne dem Klangkörper die verdiente Heimat zu geben. Bei einer projektierten Planungs- und Bauzeit von ca. 3 Jahren muss die endgültige und verbindliche Entscheidung und der Startschuss zur Realisierung der Spielstätte bis Ende Februar 2007 erfolgen.

Standort Innenstadt
Die Bochumer Symphoniker sind das Orchester der Stadt, sie sind für alle Bürger da - mit diesem Motto begann GMD Steven Sloane seine Amtszeit in Bochum, und tatsächlich hat sich das Image der "BoSy" immer mehr zu einem bürgernahen Klangkörper entwickelt. Der Platz des Orchesters ist im Herzen der Stadt - das Gelände an der Marienkirche / Viktoriastraße wird die tägliche Begegnung mit dem Orchester erleichtern, Hemmschwellen abbauen, Basiskultur möglich machen und die Bochumer Symphoniker noch mehr zu einem vertrauten Teil städtischen Lebens und des täglich wahrgenommenen Lebensumfeldes machen.

Bürgerschaftliches Engagement
Politische Beteiligung, ehrenamtliche Arbeit und finanzielles Engagement ihrer Bürger sind für eine Stadt lebensnotwendig und formen letztlich ein Gemeinwesen. Norman Faber versteht seine Spende nicht als Solitär, sie soll und muss vielmehr eine Initialzündung und ein Impuls für andere sein, sich ebenfalls zu engagieren. Das Orchester, der Freundeskreis und alle interessierten Konzertbesucher und Musikfreunde sind aufgefordert, Spendengelder einzuwerben. Die Summe von 2 Millionen Euro scheint dabei realistisch und wird dazu beitragen, die zukünftige Heimat der Bochumer Symphoniker zu einem echten Haus der Musik für alle Bochumer Bürger zu machen.

Zur Startseite


11. November 2006: Forum Spielstätte

Forum "Musikstatt an der Marienkirche"

Bereits auf dem ersten Diskussionsforum zum Thema Spielstätte am 30.09.2006 im Restaurant "Livingroom" war ein weiteres Treffen für den 11.11.2006 an gleicher Stelle anberaumt worden. Die hierzu ergangene Einladung des Freundeskreises fand angesichts der eingetretenen "Wende" ein großes Echo: Neben vielen Mitgliedern des Freundeskreises hatten sich die Vorsitzenden bzw. Vertreter aller im Stadtrat vertretenen Parteien – Herr Fleskes (SPD), Herr Gräfingholt (CDU), Frau Engel (Grüne), Herr Hülder (UWG), Herr Forth (FDP) –, GMD Steven Sloane und sein Führungsteam wie auch Frau Dr. Darmstadt (Fürsprecherin für den Erhalt der Marienkirche) und der von ihr als möglicher Investor gewonnene Bochumer Unternehmer Gerhard Uhle eingefunden.

Die Versammlung – geleitet vom Ehrenvorsitzenden des Freundeskreises, Herrn Dr. Dönninghaus – geriet zu einem eindrucksvollen Bekenntnis zum Bau der BoSy-Spielstätte an der Marienkirche, vor allem auch von Seiten aller anwesenden Politiker. Dabei stellte Herr Fleskes auf Befragen uneingeschränkt klar (Zitat: "Absolut Ja!"), dass das zur Zeit unbebaute städtische Grundstück neben der Marienkirche als Bauplatz zur Verfügung stehe. Lesen Sie auch, was die Presse hierüber schreibt.

Zur Startseite


2. Februar 2007: BOCHUMER SYMPHONIE

BOCHUMER SYMPHONIE
Freundeskreis übergibt der Oberbürgermeisterin eine Architekturstudie für ein Konzerthaus am Marienplatz

Mit einem Memorandum von Franz Paul Decker fing es 1959 an, fast wäre 1965 ein Ratsbeschluss für den Bau eines Konzertsaales im Stadtpark gefallen. Danach "Friedhofsruhe". 1999 setzten der Freundeskreis und die Orchestermusiker mit der Architekturstudie "Ein Haus für die Musik" auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Diskussion in Gang, die seitdem nicht mehr verstummte. 2002 entstanden Machbarkeitsstudien im Auftrage der Stadt für die Standorte "Alte Post", Marienplatz, Thürmer-Grundstück sowie im Innern der Jahrhunderthalle. 2003 entschied sich die Stadt für den Standort Westpark, 2004 fand ein Architektur-Wettbewerb für diesen Platz statt, Gewinner wurde der Kölner Architekt Thomas van den Valentyn. Danach ging es eigentlich nur noch um politische Standpunkte, verkleidet in finanzielle Probleme: Mehrere Beratungen im Kulturausschuss blieben ohne Ergebnis.

Frischer Wind kam im November 2006 wieder auf, als der Bochumer Bürger Norman Faber eine Spende von 5 Mio € zusagte, die er aber an die 3 Bedingungen "Standort in der Innenstadt", "weitere 2 Mio € Spendenaufkommen aus der Bürgerschaft" und "Ratsbeschluss bis Ende Februar 2007 zwecks Errichtung rechtzeitig für Kulturhauptstadt 2010" knüpfte.

Damit dies eine Chance bekam, musste für den einzig in Frage kommenden Innenstadt-Standort an der Marienkirche kurzfristig ein Architektur-Entwurf erfolgen, wobei die für den Standort Westpark bereits erarbeiteten Planungsgrundlagen zu übernehmen waren, damit Zeit und Aufwand für komplette Neuplanung gespart wurde. In pragmatischer Vorgehensweise erteilte der Freundeskreis deshalb der ARGE Van den Valentyn Architektur - Harms & Partner Bauingenieure den Auftrag für eine Studie "Spielstätte Marienplatz" inkl. Kostenermittlung. Für Planungsaufgaben vorgesehene Spendengelder aus der 1999er Kampagne und ad hoc geleistete großzügigen Spenden von Kulturfreunden bildeten die finanzielle Basis hierfür.


Das Ergebnis liegt nun vor: Ein überzeugender Entwurf, der alle funktionellen Anforderungen erfüllt, im Innern sehr sympathisch wirkt und in seiner äußeren Gestaltung einen grandiosen städtebaulichen Akzent in der Innenstadt setzt.

Diesen Entwurf übergibt der Freundeskreis heute der Oberbürgermeisterin Frau Dr. Ottilie Scholz mit dem Wunsch, dass nun der Rat der Stadt endlich und endgültig die Weichen für die Errichtung der "Bochumer Symphonie" rechtzeitig zum Kulturhauptstadt-Jahr 2010 stellt, damit unsere Stadt in ihrer Eigenschaft als "zweite Hauptstadt" neben Essen als ein Ort hochwertigen Musikgeschehens angemessen in Erscheinung treten kann.

Nun müssen aber noch mindestens 2 Mio. € her. Im Stillen hat sich schon manches getan, aber alle Bürger sind nun gefragt. In Kürze wird allgegenwärtig hierfür geworben werden. Wer aber darauf nicht warten will, der kann schon jetzt spenden oder eine Spende für den Fall des Baubeschlusses durch den Rat zusagen. Der Freundeskreis zur Förderung der Bochumer Symphoniker verwaltet die Spenden treuhänderisch.

Wie das mit dem Spenden geht, erfahren Sie hier!

 

 

 

 

 

Zur Startseite


28. Februar 2007: Gemeinsame Sitzung des Kulturausschusses und des Stadtentwicklungsausschusses

Aus der Vision wird ein Projekt!

Einziger Tagesordnungspunkt der gemeinsamen Sitzung beider oben genannter Ausschüsse war die "BOCHUMER SYMPHONIE", das Konzerthaus an der Marienkirche, wie es der Kölner Architekt Thomas van den Valentyn auf Basis der bisherigen auf den Westpark-Standort ausgerichteten Vorarbeiten für den neuen Standort im Auftrage des Freundeskreises konzipiert hat (siehe oben). Aufgrund des Themas war die Teilnahme von Bürgern an der Sitzung außerordentlich hoch. Kulturdezernent Dr. Hans-Georg Küppers präsentierte nochmals kurz den Entwurf und ging dann ausführlich auf den kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Stellenwert des Innenstadt-Konzerthauses sowie auf die von ihm gemeinsam mit Stefan Kunze (BoSy-Oboist und Betriebwirt) erarbeitete Wirtschaftlichkeitsanalyse ein.

 

Das Nutzungskonzept charakterisierte er mit den Schlüsselbegriffen

  • Primärnutzung (80 %) durch die Bochumer Symphoniker
  • Forum für lokale kulturelle Aktivitäten
    • Chöre
    • Musikschule
    • Jugend musiziert
  • Interkommunale Kooperation
    • Klavierfestival Ruhr
    • RuhrTriennale

 

Die Baukosten – inkl. der gesamten für die Nutzung erforderlichen Ausstattung – werden 29,3 Mio. Euro betragen. Hierzu trägt die Stadt 15 Mio. Euro bei, der Rest muss anderweitig aufgebracht werden. So wird sich der jährliche kommunalen Aufwand für den Betrieb des Konzerthauses auf 1,696 Mio. Euro belaufen.

GMD Steven Sloane gab mit spürbarer Freude bekannt, dass die von Norman Faber eingeforderte Bürgerbeteiligung in Höhe von 2 Mio. Euro gerade rechtzeitig erreicht worden sei. Dieses bürgerschaftliche Engagement wurde von allen Fraktionssprechern hoch gelobt. Der Beschluss, die "BOCHUMER SYMPHONIE" so zügig zu verwirklichen, dass das erste Konzert darin im Kulturhauptstadt-Jahr 2010 gespielt werden kann, wurde von beiden Ausschüssen nahezu einstimmig gefasst.

Von den aufzubringenden 14,3 Mio. Euro sind zu diesem Zeitpunkt mit Norman Fabers Spende und den Gaben anderer Bürger 7,0 Mio. Euro sicher.

Lesen Sie auch, was die Presse hierüber schreibt.

Zur Startseite


1. März 2007: Außerordentliche Sitzung des Stadtrates

Nachdem am Vortag das Votum der Ausschüsse für Kultur und Stadtentwicklung für den Bau der "BOCHUMER SYMPHONIE" in der Innenstadt neben der Marienkirche erging, hat am 1. März 2007 auch der Rat unserer Stadt nahezu einstimmig diesen Beschluss gefasst. Nur die Ratsmitglieder der PDS und der Sozialen Liste stimmten wie erwartet dagegen, einige ganz wenige Enthaltungen gab es bei der SPD.

Zur Startseite


27. Oktober 2008: Sondersitzung des Stadtrates

Die Bochumer Symphonie wird gebaut! Das beschloss am Abend des 27. Oktober 2008 der Stadtrat in einer Sondersitzung. Viele Orchestermusiker und Freundeskreismitglieder verfolgten den Sitzungsverlauf mit Spannung und brachen nach erfolgter Abstimmung in frenetischen Beifall aus. Sogleich knallte auch der eine und andere Sektkorken.

Für die Beschlussvorlage stimmten die Fraktionen der SPD, der CDU und der FDP sowie der Fraktionsvorsitzende der UWG. Die Grünen, eigentlich Koalitionspartner der Sozialdemokraten, stimmten dagegen - obwohl sie in der Ratssitzung in der vergangenen Woche noch erklärt hatten, sich zumindest enthalten zu wollen. Und die ganz Linken waren sowieso dagegen.

Das Konzerthaus wird insgesamt 29,3 Millionen Euro kosten, mehr darf es nach dem Willen des Rates nicht werden. Damit dies erreicht wird, soll erforderlichenfalls mit den 3 Bietergemeinschaften, die in der ersten Novemberwoche 2008 ihre Angebote vorlegen werden, noch intensiv verhandelt werden. Als Baubeginn ist der 30. Mai 2009 vorgesehen, damit die Spielstätte noch im Kulturhauptstadtjahr 2010 eröffnet werden kann

Voraussetzung hierfür war, dassStiftung Bochumer Symphonie gegenüber der Stadt ihren Finanzierungsanteil fest zugesagt und abgesichert hat. Bis zum Bauabschluss muss die Stiftung aber noch erhebliche Spenden einwerben, unter anderem durch den Stühleverkauf, das Grönemeyer-Konzert am 6. Juni 2009, Tombolas una andere Aktivitäten.

Jeder Euro zählt also!

Zur Startseite

zuletzt aktualisiert am 15.02.2009